Matthias Ulmer zu Besuch am GSG

Urheberrecht + Buchpreisbindung + Digitalisierung

Urheberrecht

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit dem Geschwister Scholl Gymnasium, besuchte Herr Ulmer die Schule um interessierten Schülern zu den Themen:

  • Urheberrecht
  • Buchpreisbindung
  • Digitalisierung

praxisnahes Wissen zu vermitteln.
Ich war auch mit vor Ort und möchte euch nun in diesem Beitrag das von mir erlangte Wissen weitergeben.

Vorweg jedoch noch kurz ein paar Worte, um den Aufbau der Veranstaltung darzulegen.

Zu Beginn gab es eine kurze Begrüßung und eine kurze Einführung zum Thema durch Herrn Hamm-Reinöhl, den stellvertretenden Schulleiter der Schule. Anschließend wurde Herr Ulmer gebeten den Verlag und sich selbst Vorzustellen. Durch den gesamten Vortrag führten zwei Schüler, indem Sie zum Thema passende Fragen an Herrn Ulmer stellten und er daraufhin sein Wissen mit den Schülern teilte. Zum Schluss hin wurde das Publikum dann noch mit eingebunden und es kam zur breiten Diskussion.

 

                                                                                                                                                 

Copyright

 

Das Urheberrecht verbunden mit der Digitalisierung

Das Urheberrecht, gestört durch die heutigen Medien spaltet die Gemüter in zwei Hälften. Die einen fordern mehr digitale Kontrolle, die anderen fordern mehr Offenheit. Das geistige Eigentum gerät immer mehr in das Rampenlicht und wird zum kostbaren gut. Im Zeitalter von Internet, Digitalkameras und Brennprogrammen wird es heutzutage immer schwieriger, die Rechte an einem Kunstwerk zu schützen.

Urheberrecht_Digitalisierung

Quelle: http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/urheberrecht/63349/geistiges-eigentum

Beispiel Film:
Die meisten Streifen kursieren schon vor der Veröffentlichung auf DVD im www oder werden bei Filmaufführungen illegal mit der Kamera aufgenommen.

Selbst vor Ulmer Werken wird nicht halt gemacht. Auf einer Piratenplattform im Internet kursieren Kopien von einem Buch über Lamahaltung.

Einer der ersten bekannten Leute der von dem Urheberrecht gebrauch gemacht hat war seinerzeit Goethe. Das ganze gab es allerdings erstmal nur für Prominente Schriftsteller. Diese wollten sich vor dem sogenannten „Verballhornen“ ( frühes Raubdrucken ) damit schützen.

 „Unsere Bestimmung ist es nicht auf Papier zu drucken“ – Matthias Ulmer

Durch die Digitalisierung fallen Buchhändler weg. Plattformen wie Amazon sorgen für ein regelrechtes wegsterben von Buchhändlern. Der Verlag fährt durch die Digitalisierung weniger Umsatz ein, was nicht unbedingt etwas schlechtes bedeutet. Digitalisierung sorgt nämlich gleichzeitig für weniger Kostenblöcke. Das Resultat daraus ist, man steht nachher mit weniger Umsatz besser da.
Es gibt momentan auch einen großen Streit mit Bibliotheken. Der Grund hierfür ist folgender:

  • Dürfen Sie E-Books umsonst verleihen ?

Hier wird dringend nach einer sinnvollen Lösung gesucht, mit der beide Seiten einverstanden sind. Die Bibliotheken klagen nämlich, dass der Ulmer Verlag mit seinem Angebot: E-Books nur für Schüler, Studenten, Immigranten und sozial schwache umsonst anzubieten, zu sozialen Suppenküchen degradiert.

Viele Nutzer nehmen es mit dem Urheberrecht allerdings nicht so genau. Noch nie war es so einfach wie heute Inhalte aus dem Internet zu „ziehen“ und für seine Zwecke einzusetzen. So lassen sich Video- und Audiodateien oder auch Fotos mit einem Mausklick auf die eigene Festplatte befördern. Ob man das Copyright beachtet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Fest steht, dass es eine Straftat ist, wenn man sich reihenweise geschützte Daten illegal aus dem Internet besorgt.

Buchpreisbindung

Das Gesetz über die Preisbindung von Büchern hat den Zweck das Kulturgut Buch zu schützen. Der Wettbewerb soll über das Ladenkonzept gehen und sich nicht daran orientieren wer den niedrigsten Ladenpreis hat. Eine Ausnahme für Buchrabatte sind sogenannte Mängelexemplare. Bei diesen weist das Buch eine kleine Beschädigung auf, außerdem wird es mit einem gut sichtbaren Stempel versehen, der die Aufschrift Mängelexemplar trägt. Dann darf das Buch günstiger verkauft werden.

// Jan Martin Rieger

 

 


Kommentare (2)

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.